<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Landesdelegiertenkonferenz 24. Februar 2018: Anträge</title>
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                <title>Landesdelegiertenkonferenz 24. Februar 2018: Anträge</title>
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                        <title>V4_Glob.Alternative: Keine Waffenlieferungen an undemokratische Regime</title>
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                        <author>Alexander Krüger</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>B90/ Die Grünen MV setzen sich für humanistisches Handeln und für Arbeitsplätze in unserem Bundesland ein. Wir kritisieren und hinterfragen die Bestrebungen einzelner Landtags- und Bundestagsabgeordneter in Bezug auf die Auslieferung der in Wolgast gebauten Patrouillenboote. Eine weitsichtige Standortsicherung der Wolgaster Peenewerft mit Aufträgen im zivilen Sektor ist notwendig. Wer nur auf Rüstung setzt liegt falsch!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit Jahren wütet im Jemen ein von Europa wenig wahrgenommener und unerbittlicher Bürger*innenkrieg. Millionen Menschen sind auf der Flucht, von Hunger, einer Cholera- und Diphterie- Epedemie bedroht. Die Situation im Jemen gilt als die schlimmste humanitäre Katastrophe unserer Zeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hilfsgüter erreichen das Land leider nur spärlich durch eine Seeblockade<strong><em> Saudi-</em></strong><strong><em>Arabiens.</em></strong> Das militärische Eingreifen <strong>Saudi- Arabiens</strong> in Konflikte der Region, welche durch kein Mandat der Vereinten Nationen gedeckt ist, ist völkerrechtswidrig. Wie hier mit Menschenleben gespielt wird und wie mit solchen Staaten Geschäfte gemacht werden können, verurteilen wir zutiefst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Solidarität und unser Mitgefühl gelten der Zivilbevölkerung und allen Hilfsorganisationen im und außerhalb des Jemen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Agieren im Jemen und in der arabischen Welt macht allzu deutlich klar, dass keine Waffen an Regime geliefert werden dürfen, die sich nicht an Menschenrechte sowie das Völkerrecht halten und die keine demokratischen Grundwerte kennen. Daher fordern wir, dass keine weiteren Patrouillenboote aus der Peene-Werft in Wolgast an Saudi-Arabien geliefert werden. Wir fordern die Landesregierung und die handelnden AkteurInnen im BUND auf, sich für einen Stopp von Waffenlieferungen an Staaten einzusetzen, welche sich an nicht von den Vereinten Nationen mandatierten Konfliktlösungen beteiligen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch fordern wir die Landesregierung und die Bundesebene auf, sich gemeinsam mit den handelnden AkteurInnen der Peenewerft auszutauschen und nach Ausstiegsmöglichkeiten und Alternativen für den Bau und Verkauf der Patrouillienboote zu suchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es muss möglich sein auch ohne Rüstungsaufträge wettbewerbsfähig zu sein.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt später</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 22 Feb 2018 14:33:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3_neu: Landgrabbing verhindern - Für mehr landwirtschaftliche Wertschöpfung im Land</title>
                        <link>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Landgrabbing_verhindern_-_Fuer_mehr_landwirtschaftliche_Wertschoepfung_i-62119</link>
                        <author>Tom Reimer</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein zunehmend großer Anteil des Bodens Mecklenburg-Vorpommerns befindet sich<br>
gegenwärtig in der Hand überregionaler Investoren. Große Flächen sind nicht im Besitz landwirtschaftlicher Betriebe sondern in branchenfremder Hand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte beispielsweise sind zwischen 2007 und<br>
2017 44 Unternehmen durch neue Mehrheitseigentümer übernommen worden, davon 35<br>
durch überregional aktive Investoren. Diese Unternehmen waren zuvor alle in Händen<br>
regional aktiver Unternehmer.1 Im gesamten Bundesland besitzen überregionale Investoren die Kapitalmehrheit in 41% der landwirtschaftlichen Betriebe, Tendenz steigend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus diesem Umstand ergibt sich ein Abfluss an Mitteln, vor allem EU-Direktzahlungen,<br>
aus der Landwirtschaft sowie aus unserem Bundesland. Dies führt zu einer Schädigung der Agrarstrukturen. Überregionale Investoren stehen häufig für die Verdrängung ortsansässiger Betriebe, eine mangelnde Verantwortung für die Dörfer sowie fehlende Nachhaltigkeit und fehlenden Naturschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber auch viele regionale Betriebe verfügen über enormen Bodenbesitz und sind<br>
bestrebt diesen zu erweitern. Die Konzentration von Werten führt dazu, dass junge<br>
Menschen, die in die Landwirtschaft einsteigen wollen, chancenlos sind, u.a. weil der Boden ausschließlich zu Höchstpreisen vergeben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Landesregierung auf, den rechtlichen Rahmen für eine Prüfung von<br>
Anteilskäufen (share deals) zu schaffen. Ziel muss es sein, die Wertschöpfung im Land zu generieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch den Aufkauf von Betrieben oder Betriebsanteilen wird der Käufer indirekt auch<br>
Eigentümer der Fläche. Er umgeht damit die sinnvollen Regelungen zum Bodenerwerb. Wir fordern die Landesregierung auf, diese Unterwanderung des Grundstückverkehrsgesetzes zu beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen für das Land unwirtschaftliche share deals sowie weitere<br>
Konzentrationsprozesse bezüglich des Bodenbesitzes verhindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass der zukünftig zum Verkauf stehende Boden sowie die gegenwärtig<br>
noch zur Verfügung stehenden 40.000 ha (BVVG) in die Hände regionaler, kleiner Akteure fallen. Die Entwicklung kleiner Betriebe mit neuen Ideen zur Wertschöpfung muss möglich werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH auf, ihr<br>
Vorkaufsrecht zu nutzen, den erworbenen Boden diesen Akteuren anzubieten oder den<br>
Verkauf der verbliebenen Flächen zu stoppen und diese steuernd zu verpachten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>____________________________________________________</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><sup>1 </sup>Tietz A (2017), Überregional aktive Kapitaleigentümer in ostdeutschen Agrarunternehmen: Entwicklungen bis 2017. Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut, Thünen Rep 52, ISBN 978-3-86576-172-9</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>s.o.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 20 Feb 2018 09:18:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D1: Integration fördern – Familiennachzug jetzt!</title>
                        <link>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Integration_foerdern__Familiennachzug_jetzt-45200</link>
                        <author>Timo Pfarr</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/ Die Grünen MV appellieren an die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und an die handelnden Akteursgruppen im deutschen Bundestag ihre Haltung zum Familiennachzug zu überdenken und im Sinne der Humanität zu handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Bezug auf die Abstimmung im Deutschen Bundestag am 1. Februar 2018 über die zukünftige Regelung des Familiennachzuges haben sich viele Menschen an einer Kinderbild-Aktion auf den sozialen Netzwerken beteiligt. Dort haben sie sich für eine humane und integrationsfördernde Politik in Form des Familiennachzuges eingesetzt. Leider hat sich eine Mehrheit der Abgeordneten für die weitere Aussetzung bis zum 31. Juli und eine zukünftige Beschränkung auf 1.000 Menschen pro Monat entschieden – besonders bitter ist dabei die Zustimmung im vorauseilenden Koalitionsgehorsam der SPD. Dieses Ergebnis ist unserer Meinung nach für ein wirtschaftlich starkes und bevölkerungsreiches Land wie Deutschland zu wenig - und nur ein Feigenblatt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Beschränkung des Familiennachzuges versucht die Große Koalition sich auf Kosten der hier lebenden Geflüchteten und ihren Familien der Wählerschicht rechtsaußen anzubiedern. Das hat mit verantwortungsvoller Politik nichts zu tun. Vor allem von der SPD haben wir uns eine deutlich stärkere Stimme für eine humane Politik erhofft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bleibt es bei den neu verhandelten Beschränkungen des Familiennachzuges, werden die Herausforderungen für eine gelingende Integration erschwert. Denn nur wer zusammen mit seinen Familienangehörigen in Sicherheit leben kann, wird seine volle Kraft und Aufmerksamkeit auf die Integration legen können. Wenn die kommende Bundesregierung dem rechten Populismus nachgibt und die Integration erschwert, kann das am Ende zu Parallelgesellschaften führen. Dies gilt es unbedingt zu verhindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>PRO Asyl rechnet mit 50.000 bis 60.000 Menschen, die bei einem unbeschränkten Familiennachzug nach Deutschland kommen würden. Unsere Zivilgesellschaft hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie größere Probleme auch in der Flüchtlingspolitik gemeinsam bewältigen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern bleiben eine verlässliche Stimme für Humanität. Aus diesem Grund treten wir auch weiterhin ausdrücklich für eine humane Flüchtlingspolitik ein. Für uns gibt es ebenso wie beim Grundrecht auf Asyl keine Obergrenze des Familiennachzuges. Wir werden uns auch in Zukunft unsere politischen Inhalte nicht von rechten Populisten diktieren lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern daher die Landesregierung dazu auf, sich gegen die Begrenzungen des Familiennachzuges für subsidiär geschützte Geflüchtete stark zu machen. Auch soll sie darauf hinwirken, dass die Aussetzung des Familiennachzuges bis zum 31. Juli schnellstmöglich aufgehoben wird.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt später bei der Antragseinbringung, insofern die Dringlichkeit von der Landesdelegiertenkonferenz anerkannt wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Begründung der Dringlichkeit:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Abstimmung im Bundestag zur Aussetzung des Familiennachzuges bis zum 31. Juli fand erst nach dem Ende der regulären Antragsfrist statt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 08 Feb 2018 13:26:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Unsere Agrarlandschaft braucht biologische Vielfalt! </title>
                        <link>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Unsere_Agrarlandschaft_braucht_biologische_Vielfalt_-8644</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 25.01.2018)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>„Der Verlust der biologischen Vielfalt ist neben dem Klimawandel als die kritischste globale Umweltbedrohung zu sehen. Wir erleben gegenwärtig ein Artensterben in beispiellosem Tempo.“ Biodiversitätsstrategie der Europäischen Kommission 2011</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Agrarlandschaft braucht biologische Vielfalt! </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Neue Wege für Landwirtschaft und Natur in Mecklenburg-Vorpommern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erleben aktuell einen gewaltigen Rückgang der Vielfalt an Lebensräumen und Arten in unserem Land. Das ist dramatisch – insbesondere, wenn man die enorme Geschwindigkeit dieser Entwicklung betrachtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sicher ist, dass die biologischen Vielfalt nur durch eine geänderte Landbewirtschaftung gerettet werden bzw. wiederhergestellt werden kann. Das erfordert eine neue, konsequent nachhaltige Landwirtschaftspolitik und -förderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern, wollen neue Wege zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft ebnen. Wir wollen, dass Landwirtschaft und Naturschutz Partner sind. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Naturschutz ist kein Prestigeprojekt für Schutzgebiete. Naturschutz gehört integrativ in die Fläche. Das heißt: Landwirtschaftliche Flächen müssen gleichzeitig Produktionsraum für Lebensmittel und Lebensraum für Vögel, Insekten und Wildkräuter sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entscheidend für einen Erfolg ist, sich jetzt auf weniger, aber dafür tatsächlich effektive Maßnahmen und deren konsequente Umsetzung zu konzentrieren. Erfolgs- statt maßnahmenorientierte Indikatoren für den Artenschutz müssen stärker in den Fokus genommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit der Schutz der biologischen Vielfalt mit der Landwirtschaft vereinbar sein soll, sind passgenaue, gut umzusetzende, gezielte Maßnahmen, die wenig Bürokratie erfordern, zwingend notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Wiederaufbau der biologischen Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern gehört in den Mittelpunkt des politischen Handelns. Wir fordern von der Landesregierung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Einsatz für eine grundlegende Reform der Agrarpolitik und Auflegung eines </strong><strong>EU-Naturschutzfonds in Höhe von 15 Milliarden Euro</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Öffentliche Gelder sollen zukünftig ausschließlich und zielgerichtet für öffentliche Leistungen wie Naturschutz, Klima-, Umwelt- und Tierschutz eingesetzt werden<strong>. </strong>Der Naturschutzfond soll als wirksamer Anreiz für die Landwirtschaft fungieren. Er soll die individuellen, betriebsspezifisch ausgerichteten Leistungen der Landwirt_innen und Leistungen anderer Landnutzer_innen für die biologische Vielfalt tatsächlich honorieren, anstatt nur zusätzliche Kosten abzufedern. Ziel ist eine positive Lenkungswirkung auf die Biodiversität. Stabile Ernten durch stabile Ökosysteme statt Maximalerträge, Qualitätsproduktion und regionale Wirtschaftskreisläufe statt Exportmaximierung und Überschussfixierung: Wird nachhaltiger gewirtschaftet, sind bessere Preise für die Agrarprodukte zu erzielen. So ausgerichtet wird die Agrarförderung sowohl für die Landwirtschaft als auch für die Natur ein Gewinn.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Reduktion des Einsatzes von Ackergiften in Mecklenburg-Vorpommern bis zum Jahr 2023 um die Hälfte</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Unterstützung der Landwirtschaft bei der Reduktion der eingesetzten chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffmengen verlangen wir von der Landesregierung ein Programm aufzulegen. Eine zentrale Rolle sollte dabei die individuelle Beratung der Landwirtschaftsbetriebe zur Förderung stabiler, artenreicher Agrarökosysteme, zur Nützlingsförderung und alternativen Schädlingsbekämpfungsmethoden einnehmen. Wichtig für die Beratung sind die Einbeziehung der Landesforschung und die Einführung von entsprechenden Praxistagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Land sollte auf den eigenen Flächen Vorbildfunktion entfalten und auf Ackergifte verzichten. Besonders gefährliche Ackergifte wie Neonicotinoide und Glyphosat müssen gänzlich aus dem Verkehr gezogen werden. Wir fordern die Landesregierung auf, in dem Sinne auf die Bundes- und EU-Ebene einzuwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>10 Prozent Brachflächen auf allen landwirtschaftlichen Flächen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese flächendeckend integrierten, extensiv gepflegten Brachen als Rückzugs- und Trittsteinflächen auf Äckern, Wiesen und Weiden – ohne Ackergifte und ohne Düngemittel – sind ein einfaches, aber sehr effektives Instrument für mehr Biodiversität. Die bestehenden Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen (AUKM) in Mecklenburg-Vorpommern enthalten gute Ansätze zur Förderung der biologischen Vielfalt. Derzeit sind jedoch nur ca.1 Prozent der Ackerfläche in Mecklenburg-Vorpommern AUKM-Flächen. Das ist viel zu wenig, um eine nachhaltige Wende für den Artenschutz zu schaffen. Zudem sind die AUKM-Maßnahmen oftmals zu kompliziert, zu starr und die Gebietskulissen zu engräumig konzipiert. Das schmälert die Akzeptanz und Reichweite enorm und wird der Naturschutzsituation vor Ort und dem jeweiligen Betrieb oftmals nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Schaffung eines gut ausgestatteten Ökolandbauzentrums und </strong><strong>Stärkung des Ökolandbaus </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Ökolandbauflächen gibt es im Durchschnitt nachweislich eine größere Artenvielfalt. Der Ökolandbau muss deshalb in Mecklenburg-Vorpommern offensiv gefördert und nicht länger als Nischenbewirtschaftung betrachtet werden. Forschung und Lehre sind auszubauen. Unabdingbar ist hierbei ein finanziell und personell gut ausgestattetes Ökokompetenzzentrum, um Beratung, Verarbeitung und Vermarktung zu koordinieren und zu stärken sowie um Praxis und Forschung zu vernetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Ökolandbau erbringt in Wasserschutzgebieten sehr wirksame Leistungen für den Umweltschutz. Eine Kürzung der Ökoförderung in Wasserschutzgebieten ist deshalb kontraproduktiv. Wie in anderen Bundesländern schon Praxis, sollte auch Mecklenburg-Vorpommern die Ökoprämie hierfür voll auszahlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einige Landwirt_innen gehen längst – trotz widriger Rahmenbedingungen – voran und schaffen Vielfalt auf ihren Flächen und ernten Zuspruch von Verbraucher_innen. Sie zeigen, dass Artenschutz und Landbewirtschaftung vereinbar sind. Notwendig ist nur der Wille bei allen Beteiligten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben den Veränderungen bei der Lebensmittelerzeugung muss dieLebensmittelverschwendung eingedämmt werden. Wie in anderen Ländern auch sollten Supermärkte verpflichtet werden, übrig gebliebene Lebensmittel zu spenden oder anderweitig zu verwerten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch darf bei den vielen zusätzlichen Aufgaben das Personal in den Umweltbehörden nicht weiter abgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem sind langfristige Artenmonitoringprogramme als solide Datengrundlage zur effektiven Durchführung und Evaluierung der Artenschutzmaßnahmen notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die biologische Vielfalt ist nicht nur der Reichtum der Natur, sondern für uns alle lebenswichtig. Also: Lasst uns diesen Reichtum jetzt mit allen Kräften entwickeln!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Rückgang der biologischen Vielfalt ist die stärkste Bedrohung unserer Ökosysteme. Der Biodiversitätsschwund ist eines der größten heutigen Probleme der Menschheit. Aktuelle Forschungen belegen den dramatischen Rückgang der Vielfalt an Lebensräumen und Arten in noch nie dagewesener Geschwindigkeit. Die Zahl der Fluginsekten ist in Teilen Deutschlands erheblich zurückgegangen. In den vergangenen 27 Jahren nahm die Gesamtmasse der Fluginsekten in Deutschland um mehr als 75 Prozent ab. Die industrielle Landwirtschaft spielt dabei eine entscheidende Rolle. Viele landwirtschaftliche Arbeitsweisen haben negative Auswirkungen auf ihre Umgebung und tragen in hohem Maße zum alarmierenden Artensterben und zur weiteren Verarmung unserer Kulturlandschaft bei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch in Mecklenburg-Vorpommern nimmt die Arten- und Strukturvielfalt dramatisch ab. Zwei Drittel aller Blütenpflanzenarten des genutzten Grünlandes in Mecklenburg-Vorpommern sind gefährdet (Rote Liste), das gleiche gilt für die Vogelarten der Agrarlandschaft. Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwertanteil sind in unserem Land stetig gesunken und liegen jetzt unter dem deutschlandweiten Mittelwert (Halbzeitbilanz Biodiversitäts-Strategie MV).Und das in einem Bundes<span class="strike">l</span>and, welches weithin als Naturparadies gilt. Das muss jedem zu denken geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2012 hat die Landesregierung eine Strategie zur Erhaltung und Entwicklung der biologischen Vielfalt im Land beschlossen. Die im November 2017 durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie erfolgte Halbzeitbewertung der Landesstrategie zeigt, dass diese Strategie gescheitert ist. Das Ziel, bis 2020 die biologische Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern zu erhalten und zu entwickeln, wird bei weitem nicht erreicht werden. Mehr als die Hälfte der in 13 Aktionsfeldern und 73 Maßnahmen formulierten Ziele sind derzeit nicht erreicht. Defizite gibt es in allen Aktionsfeldern, allen voran bei der Landwirtschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Hauptgrund für den Artenschwund ist die politisch gewollte und forcierte Intensivierung der Bewirtschaftung bis in den letzten Winkel hinein und der damit verbundene Verlust an Lebensräumen und Nahrungsgrundlagen. Die für viele Arten überlebenswichtigen offenen Flächen in der Agrarlandschaft, sogenannte extensiv gepflegte Brachen bzw. extensiv bewirtschaftete artenreiche Grünlandflächen, sind durch die verfehlte Förderpolitik bei der Biomasseerzeugung für die Bioenergiegewinnung und die Intensivtierhaltung weitestgehend verschwunden. Es fehlen sogenannte Trittsteine, Wege für Restpopulationen, um wieder zueinander zu finden und sich auszubreiten, d.h. ein System von Biotopverbindungen. Stark verengte Fruchtfolgen und Monokulturen lassen die Biodiversität schwinden. Bienen und anderen Insekten hungern im Sommer, da ihnen die ganzjährige Nahrungsgrundlage fehlt, weil mit Mais oder Raps bebaute Äcker nur kurzzeitig Nahrung liefern. Der massive Einsatz von chemisch-synthetischen Ackergiften und Düngemitteln wirkt nicht nur auf den landwirtschaftlichen Flächen, sondern auch in die angrenzenden Ökosysteme hinein. Durch Überdüngung und zusätzliche Stickstoffeinträge aus der Luft von durchschnittlich 20 kg/ Hektar eutrophieren Wiesen, Wälder und Gewässer und verarmen so an Arten. Ackergifte führen zur schleichenden Vergiftung und beeinträchtigen das aktive Bodenleben massiv.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>DiePersonaldecke in den Landesbehörden, die an der Erreichung der Ziele der Biodiversitätsstrategie arbeiten, ist äußerst dünn. Ehrenamtliche Naturschützer erheben viele Daten zum Artenmonitoring. Im Vergleich zu anderen Bundesländern gibt es jedoch wenig Unterstützung vom Land. Die Datenlage ist oftmals nicht ausreichend. Auch da besteht eindeutig Handlungsbedarf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Agrarfördergelder werden noch immer im Gießkannenprinzip verteilt – und somit verschwendet. Sie entfalten keine positive Lenkungswirkung auf die Biodiversität. Im Gegenteil: Sie stützen Produktionsmethoden, die für die biologische Vielfalt kontraproduktiv sind. Verminderte Erträge sowie zeitlicher und materieller Aufwand für freiwillige Naturschutzleistungen der landwirtschaftlichen Betriebe werden bisher nicht in nötigem Maße honoriert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei der anstehenden Agrarreform sind Kürzungen bei der sogenannten 2. Säule der EU-Agrarförderung zu befürchten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grundsätzlich sind mehr Investitionen in den Naturschutz nötig. So ist der LIFE-Naturschutz Fond EU-weit mit 348 Mio. Euro ausgestattet. Experten schätzen, dass jedoch allein für Deutschland 14 Mrd. Euro für Investitionen in den Naturschutz nötig sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Agrarumweltmaßnahmen (AUKM) allein werden den fortschreitenden Rückgang der Artenvielfalt nicht aufhalten können, da sie nicht flächendeckend wirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem ist die Akzeptanz vieler dieser Maßnahmen bei den Landwirten begrenzt, da die Maßnahmen flächenscharf wie beantragt eingehalten werden müssen. Das ist in der Praxis schwierig, gerade wenn Maßnahmen bestehende Schläge künstlich teilen. Die Gefahr von unbeabsichtigten Fehlern und damit verbundenen Strafzahlungen ist zu groß.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Förderbudgets in der aktuellen Förderperiode bis 2020 sind zu niedrig, ein Großteil der AUKM-Programme ist jetzt bereits ausgeschöpft. Auch sind die derzeitigen Fördersätze zu niedrig, da sie die Naturschutzarbeit nicht honorieren, sondern gerade so die Kosten decken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die engräumigen Gebietskulissen der AUKM-Förderprogramme sollten überdacht und erweitert werden. Gerade beim Gewässer- und Erosionsschutzstreifen-Programm sind die Gebietskulissen nicht notwendig und sollten aufgehoben werden. So wird bisher die Einrichtung von ein- und mehrjährigen Blühstreifen und -flächen nur auf maximal 5 Hektar pro Betrieb gefördert, unabhängig von der Größe des Betriebes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dem recht neuen Förderprogramm für die Anlage von Landschaftselementen wie Hecken und Saumstrukturen fehlt es an Bekanntheit. Schonstreifen werden überall in der Agrarlandschaft benötigt. Wirkungsvoller als die Beschränkung der Förderung auf Schonstreifen an Alleen und Äckern, wäre ein flexibles Schonstreifenprogramm entlang aller Feldränder bzw. ein generelles Brachen-Programm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Problematisch ist die derzeit erlaubte Ausbringung von Gülle im Rahmen des Programms der extensiven Dauergrünlandbewirtschaftung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade das Programm zur naturschutzgerechten Dauergrünlandbewirtschaftung, d.h. Vertragsnaturschutz auf Flächen mit besonderem Naturschutzinteresse wie Salzgrasland, Feucht- und Magergrünland, wird schlecht angenommen. Die vielen Auflagen und Untervarianten sind zu kompliziert und die Fördersätze sind im Verhältnis zum Aufwand zu gering. Auch hier sind die Gebietskulissen zu kleinteilig und damit unpraktikabel bemessen. Zudem entfällt bei dieser Vertragsnaturschutz-Förderung die Ökolandbauprämie für die betroffenen Flächen. Die 5 1/2-jährige Verpflichtung bei dem Programm ist problematisch. Veränderungen oder Flächentausch sind in der dieser Zeit unmöglich, wären jedoch nötig, z.B. in Fällen, wo die Pacht in dem Vertragszeitraum ausläuft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ackergrasanbau erfolgt oft auf für den Naturschutz wertvollen Magerstandorten. Doch diese Flächen müssen regelmäßig umgebrochen werden, da ansonsten der für die Landwirte vorteilhafte Ackerstatus erlischt. Hier ist eine Änderung auf EU-Ebene dringend notwendig. Zudem ist die Richtlinie zur Umwandlung von Acker zu Grünland unnötiger Weise an Kulissen gebunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die vom Land geförderte Naturschutzberatung für die landwirtschaftlichen Betriebe ist noch nicht bekannt genug. Zudem ist die Förderung der Umsetzung der individuellen Naturschutzmaßnahmen nach wie vor unzureichend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für ein qualitativ hochwertiges und damit wirkungsvolles Management der Natura 2000-Gebiete fehlen in Mecklenburg-Vorpommern entsprechende verantwortliche Strukturen. Gerade für die langfristige Realisierung dieser Aufgaben sollten Gelder, beispielsweise aus dem ELER-Topf genutzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine genaue Sachanalyse und auch gute Konzepte für die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt sind vorhanden. Doch es fehlt an klaren Verbindlichkeiten zur Umsetzung dieser Ziele. Der Schutz der biologischen Vielfalt darf nicht länger durch andere, vermeintlich wichtigere Zielsetzungen konterkariert werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 01 Feb 2018 15:08:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V5: Keine Abschiebungen nach Afghanistan über die Hintertür</title>
                        <link>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Keine_Abschiebungen_nach_Afghanistan_ueber_die_Hintertuer-45212</link>
                        <author>Grüne Jugend MV (beschlossen am: 26.01.2018)</author>
                        <guid>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Keine_Abschiebungen_nach_Afghanistan_ueber_die_Hintertuer-45212</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beinahe wöchentlich erreichten uns in diesem Jahr die Meldungen von Terroranschlägen in Afghanistan. Für uns als BÜNDNIS GRÜNE ist klar: Afghanistan ist nicht sicher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das dennoch Menschen von Deutschland aus nach Afghanistan abgeschoben werden, erachten wir als falsch. Jeder Mensch hat ein Recht auf Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Denoch begrüßen wir, dass das Bundesinnenministerium die Zahl der Abschiebungen nach Afghanistan reduziert hat. So werden der Zeit keine besonders schutzbedürftigen Menschen, wie Familien mit Kindern direkt nach Afghanistan abgeschoben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leider droht vielen Afghan*innen in Deutschland, darunter auch viele Familien, trotz allem eine Abschiebung nach Afghanistan, da sie ihren Asylantrag erst malig in Schweden, Norwegen oder Finnland gestellt haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Bundes- und die Landesregierung daher auf, die Dublin-Abschiebungen von Afghan*innen in eben solche EU-Ländern, die ihr offensichtlich begründetes Schützbedürfnis nicht anerkennen, solange aus humanitären Gründen aus zusetzen, bis EU-weit einheitliche Standards für Asylverfahren ihre Anwendung finden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt später</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 01 Feb 2018 10:58:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V4: Keine Waffenlieferungen an undemokratische Regime</title>
                        <link>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Keine_Waffenlieferungen_an_undemokratische_Regime-23748</link>
                        <author>Grüne Jugend MV (beschlossen am: 26.01.2018)</author>
                        <guid>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Keine_Waffenlieferungen_an_undemokratische_Regime-23748</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit Jahren wütet im Jemen ein unerbittlicher Bürger*innenkrieg. Millionen Menschen sind vom Hunger und einer Cholera-Epedimie bedroht. Die Situation in Jemen gilt als die schlimmste humanitäre Katastrophe unserer Zeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hilfsgüter erreichen das Land leider nur spärlich durch eine Seeblockade Saudi-Arabiens. Wie hier mit Menschenleben gespielt wird verurteilen wir zutiefst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Solidarität und unser Mitgefühl ist bei der Zivilbevölkerung im Jemen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Beispiel macht wieder allzu deutlich klar: Das keine Waffen an Regime geliefert werden dürfen, die sich nicht Menschenrechte halten und die keine demokratischen Grundwerte kennen. Daher fordern wir das keine weiteren Patrouillenboote aus der Peene-Werft in Wolgast, an Saudi-Arabien geliefert werden. Wir fordern die Landesregierung auf sich für einen Stopp der Waffenlieferungen einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch fordern wir die Landesregierung auf, gemeinsam mit Unternehmen und der Bevölkerung Wolgast nach Alternativen für den Standort Wolgast zu suchen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt später</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 01 Feb 2018 10:55:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V6_neu: Schülerinnenbeförderung endlich gerecht organisieren</title>
                        <link>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Schuelerinnenbefoerderung_endlich_gerecht_finanzieren-40784</link>
                        <author>LAG MoVe (beschlossen am: 26.01.2018)</author>
                        <guid>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Schuelerinnenbefoerderung_endlich_gerecht_finanzieren-40784</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Mecklenburg-Vorpommern regelt § 113 Schulgesetz, dass die SchülerInnenbeförderung eine Aufgabe des eigenen Wirkungskreises der Landkreise und kreisfreien Städte ist. An den entstehenden Kosten beteiligt sich das Land im Rahmen des Finanzausgleichsgesetzes (§ 17 FAG). Der Löwenanteil der Kosten ist allerdings von den Kommunen zu tragen. Der Anteil des Landes an den Kosten liegt seit Jahren unter 30%.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verantwortlich für lange Schulwege und deshalb hohe Kosten ist aber durch seine Schulpolitik vordringlich das Land. Schulschließungen und Zentralisierungen von Schulstandorten waren die Folge, entstanden sind dadurch nicht nur weite Wege für SchülerInnen, sondern eben auch erhebliche Kosten der Landkreise für die SchülerInnenbeförderung. Durch die auch von uns immer geforderte Ausdehnung des § 113 Schulgesetz auf die kreisfreien Städte Schwerin und Rostock verschärft sich das Finanzierungsproblem. Das Finanzvolumen wurde mit der nun beschlossenen Neuregelung des FAG nicht erhöht, muss aber nun sowohl für die Flächenlandkreise und die kreisfreien Städte reichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hinzu kommt, dass durch die derzeitige Formulierung des § 113 Schulgesetz MV in den Landkreisen des Landes eine sehr unterschiedliche Verwaltungspraxis bei der Auslegung der Vorschrift herrscht. Im Landkreis Vorpommern-Rügen, wo die strengste Auslegung der Vorschrift vorgenommen wird, erhielten bis zum Februar dieses Jahres nur die SchülerInnen Schülerbeförderung, die eine zuständige Schule besuchen. Alle anderen gingen leer aus. Die jetzigen Lösungen im LK VR sind dennoch in zahlreichen Einzelfällen ungerecht. In anderen Landkreisen werden Aufwendungen für die Schülerbeförderung auch zur unzuständigen Schule erbracht, wenn der Weg identisch ist, wieder andere leisten Aufwendungen bis zur Höhe der Kosten für die Beförderung zur zuständigen Schule oder bis zu einer Bemessungsgrenze. Es herrscht ein bunter Flickenteppich, mit dem niemand zufrieden sein kann. Hinzu kommt, dass auch bei Übernahme der Schülerbeförderungskosten zur zuständigen Schule in den Landkreisen immer wieder Unverständnis auftritt, weil die festgelegten Grenzen zu gefühlten Ungerechtigkeiten führen, wenn das Nachbarskind Schülerbeförderung erhält, das eigene aber nicht, weil just zwischen den beiden Grundstücken die km-Grenze überschritten wird. Das zu verstehen fällt verständlicherweise schwer, wenn die beiden Kinder dann gemeinsam den gleichen Weg zur Schule zurücklegen. Auch wird die Härtefallregelung immer wieder unterschiedlich ausgelegt und ist den Familien häufig gar nicht bekannt. Es gibt keine klaren Kriterien, wann ein Schulweg gefährlich ist und deshalb auch Anspruch auf Schülerbeförderung besteht, wenn der Weg kürzer als in der Satzung des jeweiligen Landkreises festgeschrieben ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wegen dieser Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten gibt es schon seit Jahren in mehreren Landkreisen Initiativen, um hier Veränderungen und vor allem befriedigende Lösungen zu erreichen. Die bekannteste und in ihren Verhandlungen am weitesten vorangeschrittene ist die Schülerbeförderungsinitiative Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem hat der Kreiselternrat Vorpommern-Greifswald eine Volksinitiative gestartet, um das Thema im Landtag endlich auf die Agenda zu bringen. Leider stagnieren aber alle Bemühungen seit der Landtagswahl 2017.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist eine Veränderung dringend notwendig, wie nicht nur die durch die Bundesregierung angestoßene Diskussion um kostenlosen ÖPNV in einigen Städten zeigt. Dieser Vorstoß zeigt aber vor allem, dass eine andere Organisation des ÖPNV möglich ist. Gezeigt haben das aber auch vorher schon fortschrittliche Bundesländer und Regionen. So können in Hessen und in der Region Hannover in Niedersachsen SchülerInnen für einen Euro pro Tag den gesamten Nahverkehr nutzen, unabhängig davon, ob es der Schulweg oder ein Weg in der Freizeit ist. Das sind fortschrittliche Konzepte, wie wir sie uns auch für Mecklenburg-Vorpommern wünschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir, dass das Land endlich seiner Verantwortung gerecht wird, und die ohnehin unzureichend finanziell ausgestatteten Landkreise von den Kosten der Schülerbeförderung entlastet. Mindestens muss eine Anpassung der FAG-Beträge in der Form erfolgen, dass der Löwenanteil der Kosten aus den Finanzzuweisungen des Landes getragen werden kann, und zwar ohne, dass es dadurch zu Mittelkürzungen an anderer Stelle im FAG kommt. Idealerweise bekennt sich aber das Land zu seiner Verantwortung und nimmt die Zuständigkeit für die Schülerbeförderung in die eigene Verantwortung, indem es ein landesweites Schülerticket auflegt, mit dem alle SchülerInnen landesweit auch in der Freizeit den ÖPNV nutzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin sollen die Mandatsträger in den Kreistagen und Stadtvertretungen der kreisfreien Städte durch entsprechende Anträge darauf hinwirken, dass die Kommunen sich über die kommunalen Spitzenverbände für ein landesweites Schülerticket einsetzen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 26 Jan 2018 23:51:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3: Finanzmittel des Bundes für mehr Angebot und Fahrgäste im regional einsetzen</title>
                        <link>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Finanzmittel_des_Bundes_fuer_Mehr_Angebot_und_Fahrgaste_im_Bahnregiona-38677</link>
                        <author>LAG MoVe (beschlossen am: 26.01.2018)</author>
                        <guid>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Finanzmittel_des_Bundes_fuer_Mehr_Angebot_und_Fahrgaste_im_Bahnregiona-38677</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anfang Januar 2018 hat die Zusammenfassung des Ergebnisses der Prüfung und Bewertung der Bürgerbeteiligung im Jahr 2017 zum Fahrplan 2018 der landeseigenen Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) eine deutliche Erkenntnis gezeigt und bestätigt: Das Netz im Bahnregionalverkehr zeigt deutliche Lücken und auf vielen Strecken sind die Züge zu langsam unterwegs. Die Bürger haben sich mehr Verbindungen und eine Beschleunigung einzelner Strecken mit/bzw. besseren Anschlüsse gewünscht. Abgesehen von kleineren Änderungen mit zusätzlichen Zügen lautete die Antwort der VMV für die Mehrzahl der Anregungen von den Bürgern jedoch oft, man wolle am Integralen Taktfahrplan des Landes nichts ändern und dass angesichts der sich künftig verschlechternden Ausstattung des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit Regionalisierungsmitteln gewünschte zusätzliche Züge nicht fahren könnten. Dabei hatte das Land seit 2012 hohe Rücklagen in Mio.-Höhe aus den Mitteln für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) gebildet und anderseits wurde in 2017 ein Nachschlag zwischen Bund und Ländern zu den Regionalsierungsmitteln vereinbart, so dass bis zum Jahr 2031 kein Bundesland über weniger Regionalisierungsmittel verfügt, als zur alten Regelung, die 2015 auslief.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grünen sehen daher die Landesregierung in der Pflicht die erkennbaren Defizite zügig zu beheben und sich nicht länger arm zu rechnen. Es kann nicht sein, dass der Bund ausreichend Regionalisierungsmittel an das Land zahlt, die dann nicht einem attraktiven Angebot im SPNV zu Gute kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne fordern deshalb eine neue Ausrichtung in der Ausgestaltung des SPNV. Hierzu bedarf es eines gezielten neuen Instrumentellen Ansatzes:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>▪ Heben von betrieblichen Effizienzreserven durch Fahrzeitgewinne, resultierend aus</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>− besserer Angebotsplanung inkl. Reaktivierung von Bahnstrecken (z.B. Südbahn)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>− Ertüchtigung der Schieneninfrastruktur</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>▪ Fahrzeitgewinne steigern Attraktivität des SPNV-Angebotes und ziehen mehr Fahrgäste an</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei muss dieser Ansatz 2 Prinzipien berücksichtigen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Prinzip I: Stundentakt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>▪ Jede Stunde – jede Richtung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>▪ Ausnahme nur für eindeutig touristische Verkehre („Karower Kreuz“), hier auch zweistündlich möglich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>▪ Stundentakt ist Voraussetzung für Infrastrukturerhalt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Prinzip II: Integraler Taktfahrplan</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>▪ Züge treffen sich zu Knotenzeiten bei stets wiederkehrenden Minutenzeiten für einen leicht merkbaren Fahrplan</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>▪ Zweck: Anschlüsse in alle Richtungen, zusätzliche Tangential-/Querverbindungen nicht (mehr) nötig</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>▪ Effiziente Umläufe, Züge fahren weiter bzw. wenden in kürzester Zeit; dies spart Betriebskosten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei strikter Umsetzung beider Prinzipien können die vorhandenen Finanzmittel für den SPNV effizient für mehr Fahrgäste und Verbindungen eingesetzt werden. Zusätzliche Finanzen im Betrieb sollten dann nicht erforderlich sein. Heutige Angebotslücken im Fahrplan, wie beispielsweise auf dem RE1 zwischen Schwerin und Hamburg mit einem 2-Stunden-Takt, statt einem 1-Stunden-Takt gehörten dann der Vergangenheit an. Ebenso z.B. lange Übergänge in Stralsund für Fahrten zwischen Rostock und Greifswald.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne fordern für ein solches attraktiveres SPNV-Angebot von der Landesregierung ein, dass diese auch Prämissen eingeht. Und zwar Einmalkosten der Infrastrukturertuüchtigung in Kauf zu nehmen. Wenn die Landesregierung dies beispielsweise für den Bau der A14 getan hat, sollte Ihr das auch den Bürgern für ein leistungsfähiges Bahnnetz möglich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2016 hatte die Grüne-Landtagfraktion im Schweriner Landtag ausführlich im Gutachten „Schienenoffensive Mecklenburg-Vorpommern“ entsprechende Handlungsansätze für mehr Angebot und Fahrgäste aufgezeigt.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 26 Jan 2018 21:32:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2: Klimaschutz-Akteure in Verbänden, Energiegenossenschaften, Kommunen und Stadtwerken stärken!</title>
                        <link>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Klimaschutz-Akteure_in_Verbaenden_Energiegenossenschaften_Kommunen_un-58246</link>
                        <author>Fabian Czerwinski (KV Vorpommern-Rügen)</author>
                        <guid>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Klimaschutz-Akteure_in_Verbaenden_Energiegenossenschaften_Kommunen_un-58246</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der globale Klimawandel stellt eine Krise beispiellosen Ausmaßes dar. Die negativen Folgen des Klimawandels werden aller Wahrscheinlichkeit nach das bei weitem übersteigen, was wir uns heute unter Extremwetterereignissen, Flucht und Migration, Hunger und Artensterben vorstellen können. Zugleich haben wir in diesem Jahrzehnt noch die letzte Möglichkeit darauf Einfluss zu nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir unseren Kurs ändern und bis spätestens 2030 drastische Änderungen umgesetzt haben, werden wir das schlimmste verhindern können; also &quot;nur&quot; ein Ausmaß an globalen Veränderungen, mit denen wir als hier vor Ort und auch weltweit noch leben können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb sehen wir Bündnisgrüne uns so dringend wie nie zuvor in der Pflicht zu handeln, um die schlimmsten Folgen unserer Abhängigkeit von Kohle, Öl und Gas zu verhindern. Genauso wichtig und notwendig sind die Reduzierung des Energiebedarfs und der Emissionen mit sofortigen und ehrgeizigen Maßnahmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Neuauflage der GroKo im Bund stellt mit ihrem Sondierungspapier einen Abgesang nicht nur auf die selbstgesetzten Klimaziele für 2020 dar, sondern drückt sich faktisch auch um die Verantwortung für die Pariser Klimaziele für 2030. Dringend erforderliche konkrete Sofortmaßnahmen werden vertagt und auf Kommissionen verlagert – eine solche reine Bekenntnispolitik reicht für den Klimaschutz nicht aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bemühungen von Seiten der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern sind aus Sicht von Bündnis 90/Die Grünen zu zaghaft. Die Landesregierung scheint sich nicht einmal ihrer Vorbildfunktion gegenüber Bürger*innen und Unternehmen bewusst. Ihre eigenen Projekte zum Klimaschutz bleiben zu oft am Modellcharakter verhaftet. In ihrer Antrittsrede verlor Ministerpräsidentin Schwesig kein einziges positives Wort zu Notwendigkeit und Chancen der Energiewende, sondern erwähnte alleine deren Probleme. So findet keine Verknüpfung der nachhaltigen Entwicklung unseres Landes mit Klimaschutz statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowohl Bundes- als auch Landesregierung erkennen nicht, dass Klimaschutz und Energiepolitik grundlegende Handlungsfelder der Daseinsvorsorge sind – und sie verweigern sich dem wachsenden Kreis von Akteur*innen, die im Klimaschutz aktiv sind: Stadtwerke, die mutig und nachhaltig in ihre Wärmeproduktion investieren, Naturschutzverbände, die klimaneutrale Küstenschutzmaßnahmen anstoßen, und Energiegenossenschaften, die den Einstieg in den erneuerbaren Verkehr maßgeblich vorantreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Bündnis 90/Die Grünen wollen wir weiterhin gemeinsam und im engen Austausch mit diesen mutigen Akteuren aktiv für mehr Klimaschutz und die Erfüllung der Pariser Klimaziele gesellschaftliche Mehrheiten organisieren und Räume für aktives Handeln schaffen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 26 Jan 2018 20:39:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Ostsee schützen, Fischerei erhalten, Angeltourismus einbinden:  GRÜNE Fischereipolitik für Mecklenburg-Vorpommern</title>
                        <link>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Ostsee_schuetzen_Fischerei_erhalten_Angeltourismus_einbinden__GRUeNE_-60021</link>
                        <author>LAG Landwirtschaft und Naturschutz (beschlossen am: 19.01.2018)</author>
                        <guid>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Ostsee_schuetzen_Fischerei_erhalten_Angeltourismus_einbinden__GRUeNE_-60021</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Meere sind faszinierende Lebens- und wichtige Wirtschaftsräume und zugleich bedrohte Ökosysteme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Bündnis 90/Die GRÜNEN haben der Erhalt und die Wiederherstellung gesunder Ökosysteme in der Ostsee oberste Priorität. Nur gesunde Systeme bieten die Grundlage für eine nachhaltige Nutzung der Meere durch den Menschen und für die Versorgung mit Fisch und Meeresfrüchten. Die Ressourcen erhaltende Nutzung von Fisch als gesundem Nahrungsmittel ist ernährungspolitisch in der Regel sinnvoll, da außerhalb von Aquakulturen keine Futtermittel eingesetzt werden müssen und daher diesbezüglich nur wenig Input pro erzeugter Kalorie notwendig ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die kommerzielle Fischerei (berufliche und im Nebenerwerb) und die Freizeitfischerei gehören zu den ältesten Nutzern der Weltmeere und der Ostsee im Speziellen. Aufgrund der Entnahme von Fischen und anderen Meerestieren stellen sie wesentliche Einflussfaktoren für das Ökosystem Ostsee dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Mecklenburg-Vorpommern ist die kommerzielle Fischerei geprägt durch die Küstenfischerei (kleine Kutter unter 12 Meter). Ca. 380 Betriebe (255 im Haupterwerb und im 125 Nebenerwerb) existieren, organisiert v.a. als Einzelbetriebe, Familienunternehmen und GbRs. Wie in Deutschland insgesamt, ist die Küstenfischerei stark im Rückgang begriffen. Die Hauptzielarten der Küstenfischerei in M-V sind Dorsch, Hering und Plattfische, von denen die ersteren beiden derzeit als übernutzt gelten. Die Freizeitfischerei ist wiederum geprägt durch ca. 100.000 AnglerInnen sowie AngeltouristInnen, davon etwa 15% aus MV. Die Jahresfangmengen der Freizeitfischerei in der Ostsee entsprechen mittlerweile den Gesamtfangmengen der Berufsfischerei. Die Wertschöpfung der Freizeitfischerei übersteigt die der Berufsfischerei deutlich und ist (bedingt durch ihre Ausgaben für Anreise, Unterkunft, Ausrüstung etc.) ein wichtiger Zweig des regionalen Tourismus geworden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fischereipolitik wird sowohl auf Europäischer Ebene als auch auf Landesebene maßgeblich gestaltet. Die EU (Ministerrat und Europäisches Parlament) erlässt insbesondere Vorgaben für die marinen Ressourcen - der Ministerrat entscheidet beispielsweise über die Höhe der Gesamtfangmengen innerhalb der EU. Die Mitgliedstaaten sind v.a. verantwortlich für die fischereiliche Wirtschafts- und Sozialpolitik. Das betrifft in erster Linie die nationale Verteilung der Quoten und die Kontrolle ihrer Einhaltung. In Deutschland ist der Bund verantwortlich für die Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ, 12 bis 200 Seemeilen ab Küste), während die Länder verantwortlich für die Küstenmeere sind (12 Seemeilen-Zone, in der Ostseediese entspricht 22 und weniger km). Die betreffenden Bundesländer können hier Verschärfungen der EU-Vorschriften beschließen, die dann aber auch nur für die eigenen Fischer gelten, nicht für solche aus anderen EU-Staaten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bündnis 90/Die GRÜNEN MV fordern, sich auf EU-Ebene für folgende Ziele einzusetzen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Konsequente Ausrichtung der erlaubten <strong>Fangmengen</strong> an Bestandszuständen, die einen möglichst hohen dauerhaften Ertrag ermöglichen (Maximum Sustainable Yield, MSY). In diesem Sinne sind übernutzende Fangquoten sofort zu reduzieren, um eine Regenerierung übernutzter Fischbestände zu ermöglichen. Aktuell betrifft dies z.B. den Dorsch und den Hering der westlichen Ostsee, die gerade für die deutsche Fischerei von besonderer Bedeutung sind. Die Festlegung der Fangmengen und -quoten müssen an die wissenschaftlichen Empfehlungen gebunden und so festgelegt sein, dass sie einen übernutzenden Fischereidruck reduzieren. Langfristige Umweltziele müssen kurzfristigen Profitinteressen übergeordnet werden. Von gesicherten und gesunden Fischbeständen profieren die Fischer mittel- und langfristig am meisten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Europäischer Aal:</strong> Der Europäische Aal gilt in der EU als „vom Aussterben bedrohte Art“, für den die EU-Kommission die Einstellung der Befischung beabsichtigt. Auch wir unterstützen ein EU-weites Befischungsverbot für den Aal, bis sich der Bestand erholt hat. Lieber kurzfristig weniger Fisch auf den Tisch als mittelfristig gar keinen mehr!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Sanktionen der EU</strong> gegen Mitgliedstaaten: Sanktionen gegen Mitgliedstaaten der EU müssen einfacher als bisher möglich sein, wenn die Beschränkung der Fangquoten oder andere gemeinschaftliche Beschlüsse missachtet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Konsequente Um- und Durchsetzung des geltenden <strong>Rückwurfverbots </strong>für Beifänge und deren Anrechnung auf die Fangquote.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Fördergelder </strong>sind insgesamt zielgerichteter in die Entwicklung und die Förderung schonenderer Fangmethoden und eine bessere Kontrolle dieser Fangmethoden zu lenken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Selektivere Netze</strong>: Schaffung stärkerer Anreize für Fischer, den Fang unerwünschter Arten zu vermeiden, z.B. durch selektive Fanggeräte („intelligente Netze“), oder energiesparende Technologien verstärkt einzusetzen. Auf diesem Gebiet finden derzeit viele technische Entwicklungen statt, denen mit Förderanreizen zur Weiterentwicklung und Verbreitung geholfen werden soll.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Im Zusammenhang mit selektiveren Netzen soll neben einem Mindest- auch ein <strong>Höchstmaß </strong>für den Fang von insbesondere langlebigen Fischen je nach Art festgelegt werden. In der Ostsee sollte v.a. beim Dorsch das Ziel verfolgt werden, möglichst viele große (alte) Fische im Meer zu belassen. Größere Fische produzieren um ein Vielfaches mehr Nachkommen als kleinere (weniger alte), teils die bis zu 60ig-fache Menge Laich gegenüber Jährlingen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Müssen Fangquoten dauerhaft reduziert werden, soll insbesondere auch der <strong>Europäische Meeres- und Fischereifonds</strong> Fischern und deren Familienunternehmen Geld für Umschulungen oder zur Erweiterung bzw. Neuausrichtung ihrer Geschäftsgrundlage zur Verfügung stellen. Hier können auch Förderungen für die Veredelung oder zur Verbesserung der regionalen Vermarktung ein wichtiger Baustein sein; ebenso sprechen wir uns grundsätzlich für Krisenhilfen von Bund und EU aus, z.B. als Prämie für Stillliegetage.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Fischereiabkommen mit Drittstaaten:</strong> Mehr als ein Viertel des Fangs europäischer Flotten stammt von außerhalb der EU. In Fischereiabkommen der EU mit Drittstaaten soll geregelt werden, dass EU-Schiffe nur den Überschuss abfischen dürfen, der nicht für die Ernährung der lokalen Bevölkerung benötigt wird, dies auch in Blick auf eine andere Migrationspolitik. Zugleich sollten Drittstaaten mit geringen Ressourcen bei dem Aufbau von Monitoringsystemen über die Aktivitäten ihrer Fischereien und bei der Berechnung des Überschusses unterstützt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Verstärkte Regionalisierung</strong> der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP): Regionale Anliegen regional regeln: Die Gesetzgebungsprozesse der GFP sind oftmals zäh und zu wenig flexibel, um auf regionale Gegebenheiten und kurzfristig auftretende Besonderheiten (z.B. wetterbedingt) angemessen zu reagieren. Das liegt u.a. an der Vielzahl von Akteuren (Ministerrat, Europäisches Parlament, Kommission), die auf gesamteuropäischer Ebene am Erlass von regional bezogenen Verordnungen beteiligt sind. Die 2002 in der GFP begonnene Regionalisierung ist nicht zu Ende gedacht und umgesetzt worden. Um Gesetzgebungsprozesse und damit auch gesetzliche Vorschriften zu vereinfachen, sind Modelle für eine weitergehende Regionalisierung zu entwickeln und im Reformprozess der GFP voranzutreiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bündnis 90/die Grünen MV sprechen sich dafür aus, sich auf Landesebene von MV für folgende Ziele für die Küsten- und Angelfischerei einzusetzen</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Fischerei soll Mecklenburg-Vorpommern als Vorbild handeln und u.a. eine<strong> Beweislastumkehr bei der Quoteneinhaltung</strong> einführen, z.B. durch die Einführung eines elektronischen Monitorings auf den Schiffen (z.B. Filmen des Sortiervorgangs). Eine freiwillige Selbstkontrolle der Küstenfischerei kann zu einem Qualitätszertifikat für nachhaltige Regionalvermarktung führen. <strong>Stellnetze</strong>, die v.a. von deutschen Küstenfischern in der Ostsee eingesetzt werden, sind zwar größenselektiv auf die Zielart (z.B. Dorsch) bezogen, haben jedoch potenziell zu viel Beifang an geschützten Arten (z.B. Schweinswal, Sterntaucher). Auch hier sollten Anreize für den Einsatz von alternativen Fanggeräten und die Nutzung von Stellnetzmodifikationen gesetzt und die Forschung dazu verstärkt durch das Land MV gefördert werden<br></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die <strong>regionalwirtschaftlichen Potenzale</strong> der kleinen Küstenfischereien werden nicht ausgeschöpft. Sie haben kulturelle Bedeutung und prägen an der Ostseeküste auch das touristische Image mit. Bündnis 90/Die GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern wollen diesen Wirtschaftszweig daher erhalten. Insgesamt sollten die <strong>Rahmenbedingungen </strong>für die deutsche Küstenfischerei so umgestaltet werden, dass wieder mehr junge Menschen den Beruf ergreifen. Derzeit erhalten Nachwuchsfischerz.B. nur schlecht Kredite für den Berufseinstieg (z.B. Anschaffung eines Schiffes).<br>
Wir setzen uns weiterhin dafür ein, eine bessere Wertschöpfungskette durch lokale Veredlung und Direktvermarktung und vor allem Vermarktungskooperationen mit regionaler Gastronomie aufzubauen. Dazu gehört auch die Förderung der Entwicklung von echten Regionalmarken und deren überregionale Ausstrahlung.<br></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine sinnvolle Beschränkung der <strong>Tagesfangmengen für Freitzeitfischerei </strong>unterstützt nicht nur die Reproduktionszyklen gefährdeter Fischarten, sondern sichert auch der Berufsfischerei eine Zukunft. Ebenso haben sich Freitzeitangler an Laichschonzeiten zu halten und ein Mindestmaß für fangbare Dorsche einzuhalten, was durch das Land MV wirksam umgesetzt und kontrolliert werden muss.<br></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Bundesstrategie Berufs- und Freizeitfischerei</strong>: Im Jahr 2016 haben die Küstenbundesländer den Bund aufgefordert, eine Strategie für die deutsche Fischerei zu formulieren. Der Bund, in Kooperation mit den Bundesländern, soll zeitnah eine solche Strategie vorlegen, die nicht nur Ziele zur Zukunft der deutschen Fischerei formuliert, sondern auch Berufs- und Freizeitfischerei zusammendenkt und ein koordiniertes Vorgehen ermöglicht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>NATURA 2000-Gebiete</strong> im Küstenmeer von und der AWZ vor Mecklenburg-Vorpommern: Die Ausweisung von Maßnahmen für die Schutzgebiete in der Ostsee - in der AWZ sowie auch im Küstenmeer - ist ausstehend und fällt hinter den Stand für die Nordsee zurück. Bündnis 90/die Grünen MV fordern, die vorliegenden Schutzgebietsverordnungen zügig mit wissenschaftlich begründeten und ggf. dem Vorsorgenansatz entsprechenden Maßnahmen zu untersetzen.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schaffung einer Grundlagenposition für den Landesverband, da es bisher keine Papiere zum Thema gibt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 23 Jan 2018 10:20:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1: Für eine nachhaltige FAG-Reform</title>
                        <link>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Fuer_eine_nachhaltige_FAG-Reform-18973</link>
                        <author>Henning Wüstemann</author>
                        <guid>https://ldk24022018.antragsgruen.de/ldk24022018/Fuer_eine_nachhaltige_FAG-Reform-18973</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kommunen und Gemeinden sind das Rückrat der Demokratie. Dies sind die Orte wo</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politik und Lebenswelt am dichtesten aufeinander treffen, wo jede Entscheidung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>unmittelbar Auswirkungen auf das Umfeld hat und es kein ”die da Oben” gibt,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>sondern nur Nachbarn.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie kann im Selbstverständnis von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nur von Unten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>nach Oben funktionieren. Deshalb setzen wir uns für eine FAG-Reform ein, die die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>finanzielle Selbstverwaltung wider herstellt und Investitionen in eine</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>nachhaltige Zukunft ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Finanzausgleichsgesetz hat die Aufgabe das Recht auf Selbstverwaltung der</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinden finanziell sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur eine Gemeinde die in der Lage ist die Ihr übertragenen Aufgaben zu</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>finanzieren, kann das verfassungsgemäße Recht auf Selbstverwaltung (Art. 28 (2)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>GG) auch faktisch ausüben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei geht es sowohl darum einen Ausgleich zwischen dem Land und seinen Kommunen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>sicherzustellen und andererseits um den Ausgleich zwischen unterschiedlich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>finanzstarken Kommunen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das FAG ist seit längerem veraltet und nicht mehr an die aktuellen Gegebenheiten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>angepasst. Um die Kommunen zu entlasten wurden Sonderfonds aufgelegt 2013 (100</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mio.) und 2014 (160Mio) die zwischen 2014 und 2017 zur Auszahlung kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne diese Sonderhilfen wäre das Finanzierungssaldo der Kommunen im Jahre 2014</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>wieder negativ gewesen, d.h. sie hätten mehr Schulden aufgenommen und das trotz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sparkurs und positiver Konjunktureffekte. Das zeigt die strukturelle Schieflage</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>des FAG.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dementsprechend ist für 2018 eine Novelle des FAG geplant, die bereits in einem</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Referentenentwurf vorliegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Situation stellt sich seit Jahren so da, dass die finanzielle Situation der</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinden weiterhin schlecht ist, während das Land Millionen als Rücklagen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>aufbaut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Kommunen im Land müssen seit Jahren ein Haushaltskonsolidierungsplan</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>erstellen um dem Land gegenüber darzustellen wie die aufgebauten Schulden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>abgebaut werden können. Das Ergebnis ist, dass von der Substanz gespart wird,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>notwendige Investitionen vernachlässigt werden, freiwillige Aufgaben gekürzt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>oder ganz gestrichen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das trifft insbesondere die Kommunen hart, die eh schon strukturschwach sind und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>die so in einen Teufelskreis aus Abwanderung und Rückbau geraten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das kommunale Selbstverwaltungsrecht und die lokale Demokratie werden auf diese</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Art und Weise mit Füßen getreten, da alle wesentlichen finanzwirksamen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entscheidungen vom Land genehmigt werden müssen und Mitglieder in Gemeinde- und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kreisvertretungen nur bleibt dem Paradigma des Sachzwanges zu folgen, anstatt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>die Weichen für die Zukunft ihrer Gemeinden zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor dem Hintergrund der Debatte über die Entwicklung der ländlichen Räume -</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>demografischer Wandel, abgehängte Regionen, Rückbau von Infrastruktur - sind die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weichen hier grundsätzlich falsch gestellt und das Prinzip der Gleichwertigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>der Lebensverhältnisse in weite ferne gerückt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht daher in der Neufassung des FAG nicht nur einen Ausgleich zwischen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>den einzelnen Kommunen, sondern eine Erhöhung der Finanzausgleichsmasse</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>insgesamt um die strukturelle Schieflage der Gemeindefinanzen zu ändern und der</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>gesamtstaatlichen Bedeutung der Kommunen Rechnung zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>lt. Entwurf des FAG sollen die Bundesmittel zur Entlastung der Kommunen doch</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>nicht ungekürzt bei den Städten und Gemeinden ankommen. Es kann nicht sein, das</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>der Bund die prekäre finanzielle Situation der Kommunen anerkennt, Geld zur</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verfügung stellt, dieses aber nicht bei den Kommunen ankommt sondern das Geld an</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>den klebrigen Fingern des Landes hängen bleibt und dort weiter Rücklagen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>aufgestockt werden, während der Investitionsstau bei Schulen, Kitas, Rad- und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autowegen immer weiter zunimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Kooperationsverbot, das für diesen Umstand mit verantwortlich ist, hat sich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>überlebt. Wenn Aufgaben per Bundesgesetz an die Kommunen übertragen werden, wie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>in den letzten Jahren häufig im Sozialbereich geschehen, müssen die Gelder dafür</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>auch direkt vom Bund an die Kommunen fließen. Es braucht also ein strenges</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konnexitätsprinzip.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einführung der Doppik war für die Kommunen eine erhebliche Herausforderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nichts desto trotz schärft es das Bewusstsein für den Bestand an kommunaler</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Infrastruktur, der Notwendigkeit ihrer Erhaltung und Erweiterung. Es schärft das</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bewusstsein für notwendige Investitionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Land scheint das aber alles nicht zu interessieren. Es oktroyiert den</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kommunen die Einführung der Doppik auf, blickt aber weiter mit stur</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>kameralistischem Blick auf die Kommunalfinanzen. Es geht allein um</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzdefizite oder Überschüsse, was mit dem Geld geschieht, ob es sinnvoll und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>notwendig ist eingesetzt wird, alles Informationen die die Doppik uns liefert,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>interessiert das Land nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Haushaltsneutralität kann man sich aber nichts kaufen! Dafür gibts ein</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bienchen und die echten Probleme werden schlicht ignoriert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer von der Substanz spart, der spart nichts, sondern löst seine Rücklagen auf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So weit muss auch das Land sich ehrlich machen und von einer undifferenzierten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>und unsinnigen Konsolidierungspolitik abstand nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern daher das auch das die Einführung der Doppik auf Landesebene geprüft</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>wird, um gleiche Betrachtungsmaßstäbe auf beiden Ebenen zu bekommen und das</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bewusstsein für notwendige Investitionen und Instandsetzungen öffentlichen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eigentums zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Eindruck entsteht, dass die Landesregierung die Kommunen nicht als Teil des</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landes sondern in finanzieller Hinsicht als Konkurrenten betrachtet und alles</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>tut um die Mittelzuweisungen gering zu halten und bloß kein zusätzliches Geld an</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>die Kommunen zu geben. Mit Sonderhilfen werden die Löcher gekittet statt die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>strukturellen Ursachen anzugehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht jetzt einen großen Wurf statt des kleinen Kompromisses. Es ist sind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>die Kommunen, als Lehrstätte der Demokratie, die in Ihrer Leistungsfähigkeit auf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>dem Spiel stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns deshalb für ein Ende des Rot-Schwarzen Stillstandes ein und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Eine generelle Erhöhung der Finanzausgleichsmasse</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. einen fairen interkommunaler Ausgleich, der sowohl die Umlandfunktion</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>größerer Kommunen berücksichtigt, als auch die notwendige Strukturstärkung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>besonders finanzschwacher Kommunen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Symmetriegebot - beide Ebenen erhalten gleich viel von Überschüssen und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterdeckungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. die vollständige Weitergabe von für die Kommunen vorgesehenen Bundesmitteln</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. strenges Konexitätsprinzip - wer Leistungen bestellt, der muss auch dafür</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>bezahlen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Prüfung der Einführung der Doppik auf Landesebene</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 09 Jan 2018 17:53:00 +0100</pubDate>
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